Austin Healey 3000

Austin Harley 3000 MX3

"Schwein" Austin-Healey 300: Schwer zu fahren und dennoch erfolgreich in Rallyes

 

Zwischen 1959 und 1967 produzierte die British Motor Corporation (BMC) den Austin-Healey 3000. Die Roh-Karosserien stammten aus der Fertigung von Jensen Motors. Der luxuriöse Roadster zeigte sich bei zahlreichen Rallyes als äußerst erfolgreiches Modell. Aus diesem Grund erfreut er sich bei Oldtimer-Rallyes großer Beliebtheit. Insgesamt stellte Austin-Healey knapp 43.000 Stück über drei verschiedene Generationen vom vorgestellten Fahrzeug her.

Der vom früheren Rallyefahrer Donald Healey entwickelte Austin-Healey 3000 überzeugt durch seine leichte Konstruktion und den leistungsstarken Motor. Das Fahrzeug trägt dank Pat Moss den Spitznamen "the pig" bzw. "das Schwein". Die Rennfahrerin und Tochter von Stirling Moss gab dem Healey 3000 aufgrund seines schwierigen Fahrverhaltens den Spitznamen, da der Roadster dazu neigt, mit dem Heck auszubrechen.

Austin Harley 3000

Überblick über die drei Generationen

Die erste Generation des Austin-Healey 3000 (MK I) stellt den Nachfolger des Austin-Healey 100 dar. Gegenüber dem Vorgänger besitzt der MK I ein Klappverdeck. Zudem ersetzte BMC die Steck-Scheiben durch solche mit integriertem Kurbel-Mechanismus. Auf die erste Generation des Austin-Healeys 3000 folgte 1964 der Austin-Healey 3000 MK II. Der britische Hersteller setzte vermehrt auf Komfort und einen edlen Look, was sich unter anderem im aus Holz gefertigtem Armaturenbrett zeigte.

Zwei Jahre später führte die Marke Austin-Healey mit dem MK III die dritte Generation des Roadsters ein. Erneut entscheiden sich die Verantwortlichen für eine luxuriösere Ausstattung. Dazu verbessern sie die Motorleistung des Fahrzeugs. Der MK III verfügt über einen Sechszylindermotor, der bei 148 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h verspricht.

Produktionsende aufgrund verschärfter Abgasnormen

Das Ende des Austin-Healey 3000 datiert auf das Jahr 1967. BMC entscheidet sich, die Produktion des Roadsters einzustellen. Als Grund dafür gelten verschärfte Abgasnormen in den USA. Außerdem übernimmt British Leyland Hersteller BMC und die zu ihr gehörende Marke Austin-Healey, woraufhin Donald Healey die Firma verlässt.

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